Evangelium-vom-Tag.de

Tägliche Betrachtung zu den liturgischen Tageslesungen.
(Ein kleines Projekt zur Neuevangelisierung - nicht nur im Jahr des Glaubens)
Das Angebot richtet sich an Menschen, die dem Wort Gottes eine angemessene, längere Zeit widmen möchten - es ist also kein schnelles "Mc-Evangelium" im "Fastfood-Trend", sondern will zu intensivem Betrachten anregen. Die Gedanken hier sind dabei nur anfanghafte Impulse zum tieferen Eintauchen in den Reichtum des Wortes Gottes.
Gottes Segen allen Besuchern.

Auf vielfache Bitten hin haben nun die Vorbereitungen begonnen, die fortlaufenden Betrachtungen in Buchform zu fassen und für den Druck aufzubereiten. Aus Urheberrechtsgründen sind daher nur nur noch Leseproben hier veröffentlicht. Voraussichtliches Erscheinungsdatum des ersten Bandes ist noch nicht festgesetzt.

Dienstag, 30. Oktober 2012

30. Wo/Jk II - Dienstag

Von Unterordnung und dem Geheimnis des Kleinen 
Lehm-Skulptur - Michaela Voss 
Das Kreuz verbindet und stützt, und der Mann findet Stärke,
Kraft und Stütze im Herrn und im Kreuz.
Die Frau stützt das Werk seiner Hände und ist gleichzeitig vom
Hüter und Hirten umfangen und geborgen. Beide aber blicken
auf zu Gott, dem sie gemeinsam dienen.

30. Woche im Jahreskreis II - Dienstag

1. Lesung:       Eph 5, 21-33
Antwortpsalm: Ps 128 (127), 1-2.3.4-5 (R: vgl. 1)
2. Lesung:       
Evangelium:    Lk 13, 18-21
Direkt zum      Schott-Messbuch


In der fortlaufenden Lesung aus dem Epheserbrief hören wir heute von einer heiligen Ordnung, die wenig verstanden und gerne vorschnell abgelehnt wird. Paulus spricht zu den Frauen, dass sie sich ihren Männern wie dem Herrn unterordnen sollen: 
 "... denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib."
Er mahnt dann die Männer zu einer Liebe, die der Liebe Christi gegenüber der Kirche in tiefster Hingabe ähnlich sein soll: "Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat" 
Wenn diese Lesung in der Kirche vorgetragen wird (und man nicht davon ausgeht, dass ohnehin niemand so richtig zuhört) dann kann man fast schon das "Knistern" der empörten Gedanken in den Reihen der Gottesdienstbesucher hören und fühlen. 
"Unterordnung"? Das ist ein Begriff, der alle rebellischen Kräfte im Menschen mobilisieren kann.
"Unterordnung"? Dieses Wort ist heute häufig mit Entwürdigung, Demütigung, Schwäche, Erfolglosigkeit, Abhängigkeit, ... und vielen weiteren negativen Assoziationen belegt. 
"Unterordnung"? Da kommen im Menschen heute sofort all die angelernten, antrainierten Phrasen und revoltierenden Empörungsargumente ... einer Emanzipations-verkrümmten und Gender-geschädigten Gesellschaft auf.

"Unterordnung"? Dieses Wort lässt sofort die dunklen Flammen aus tiefster Vorzeit auflodern, die im gefallenen Engel in verweigernder Antwort zum grauenhaften Schrei des "Non serviam" (Ich will nicht dienen) wurde und zu einem ewigen Sturz in die Gottferne eines finsteren "Ich will (selbst) sein wie Gott!".

Dabei wird dann meist überhört, dass der erste Satz dieser Lesung alles bereits zusammenfassend aufleuchten lassen will und das rechte Verständnis eröffnen möchte: 

"Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus."

Das ist die Grundmelodie, das Fundament: in Ehrfurcht vor Gott und dem Erlöser dürfen wir uns einander "anvertrauen" in gegenseitiger "Unterordnung", weil wir unsere Würde nicht aus Machtverhältnissen oder Überlegenheiten haben, sondern im Geheimnis Christi finden, der vom Himmel herabgekommen ist, um uns zu dienen. 


"Unterordnung" ist in den Augen einer machtbesessenen Welt ein unerträgliches Wort. 
Doch wenn man den Blick in Ehrfurcht auf Christus richtet, wird man voll Staunen den geheimnisvollen Glanz und die tiefe Schönheit entdecken.
Nur die Liebe kann sich unterordnen, ohne die wahnhafte Angst, dass ihr so etwas weggenommen würde.
Nur die Liebe kann das "Du" voll Vertrauen anerkennen, achten und sich auch der Autorität überantworten, da sie fähig ist, freiwillig zu schenken und ihr so nichts weggenommen wird.
Nur die Liebe sieht die Schönheit "ohne Flecken, Falten oder andere Fehler" und kann in allem den Glanz der Vollkommenheit und Gnade entdecken - statt argwöhnisch oder krampfhaft nach Problemen und Gefahren, Hässlichkeiten oder "geschminkten Betrügereien" zu suchen.
Nur die Liebe kennt die Fürsorge, die auch die Abhängigkeit nicht scheut, weil sie vertraut.
Nur die Liebe kann empfangen und auch geben, kann sich selbst und den Anspruch oder die Gewohnheitsrechte aufgeben, um sich hinzugeben und neu zu werden.
Nur die Liebe weiß im Letzten, wie kostbar Ehrfurcht und Achtung ist und dass die Unterordnung zutiefst verbindet, wenn sie aus der Ehrfurcht wächst.

Ein besonders wertvolles und wegweisendes Wort zur Unterordnung der Frau findet sich im ersten Petrusbrief. Dort wird diese Haltung zum Heil und zur wahren Hilfe für den Mann, den sie so gewinnen darf, wo er das Wort des Evangeliums (noch) nicht haben will. "Ebenso sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen, damit auch sie, falls sie dem Wort (des Evangeliums) nicht gehorchen, durch das Leben ihrer Frauen ohne Worte gewonnen werden" (1Petr 3,1)

Nicht Besserwisserei, fromme Sonderlichkeiten und Ärgernis für den Ehemann, ... sondern in liebender Unterordnung ein "gewinnendes" Verhalten finden, das aus dem Opfer genährt, in der Liebe gestärkt und in Treue und Hingabe zur Gabe für den Anderen werden darf.

Auch Religiosität und Glaube können eine Ehe zerstören, wenn z.B. eine Frau nicht in Klugheit, Opferbereitschaft und echter Liebe zu ihrem Mann Gottes Gebot achtet, nicht "Hilfe" sein will, sondern Herrin ... oder wenn z.B. der Mann gegenüber seiner Frau das Hirtenamt in Zwang oder Gewalt, in Gleichgültigkeit und Phlegma womöglich noch mit religiösen Argumenten und Begründungen missbraucht ...!
Wenn der Glaube eine Ehe zerstört, dann fehlt ihm meist die tiefere Liebe und die Unterordnung. Es fehlt dann meist vor allem die Ehrfurcht vor dem Anderen, die aus Gott genug Geduld und Güte aufbringt und statt anzuklagen - oder in religiösen "Grabenkämpfen" den Anderen zu "besiegen" sucht. 
Die Liebe und Ehrfurcht findet vielmehr die Fähigkeit zur Hingabe, zum Opfers und ein gewinnendes Wesen, das Heil für den Anderen wird, statt Rechte einzufordern und ihn zu "besiegen".

Blicken wir auf Jesus und die Kirche - so wie Paulus heute.
Was für eine Geduld und Güte, was für ein Erbarmen, welche unsagbare Liebe ..., die ans Kreuz geht und nicht anklagt, rechtet, streitet, "vergewaltigt" oder zwingt - bzw. sonst androht, beleidigt zu sein, sich zurück zieht, die dann bestrafen würde, ...
Was für eine Berufung, dass wir dem Herrn ähnlich werden dürfen - bis hinein in die alltäglichen, menschlichen Beziehungen.
Wer nicht verheiratet ist, für den gelten diese Gesetze ebenso. Unterordnung, Gehorsam, Hingabe, ... weg vom "ich" und hin zum "Du" - das ist in allen Ständen die Herausforderung und Gabe Gottes. 

Hier ist keine sklavische, willenlose, ... Verneinung der eigenen Würde oder des Willens gemeint, sondern zutiefst ein Weg der Nachfolge Christi, der sein Leben hingegeben hat, für das Leben seiner Braut - die Kirche (und in ihr für uns alle).
Es ist der Weg der Liebe, die dem Herrn ähnlich wird - und gerade darin die tiefste Würde bewahrt und heiligt.
Es ist die Berufung, die im freiwilligen Gehorsam - allen Zwang überwindet, 
in der Hingabe - alle falsche Abhängigkeit und Bindung löst. 

Maria ist hier das leuchtende Urbild und Vorbild, wie diese Unterordnung recht verstanden sein will. 
Von der Verkündigung bis zur Krippe, 
von der Krippe über die Verkündigung des Herrn bis zum Kreuz, 
vom Kreuz über die Auferstehung bis zum Pfingstfest, 
vom Pfingstfest über die Treue bis zu ihrer Heimkehr zu Gott, ... 
immer ist Maria die "Magd des Herrn". 
Diese ungetrübte "Unterordnung" in Gottes Plan und Ordnung hat Maria nicht "entwürdigt oder beraubt" ... so wie wir das fürchten könnten - im Gegenteil - darin ist sie erfüllt mit aller Gnade, so wie der Heilige Engel es über ihr ausrief. (Vgl. Lk 1,30)

Paulus verkündet das Geheimnis des Gehorsams heute in einer Weise, die auch im Text selbst wie ein zweistimmiger Chor die Weisheit Gottes preist. 
Wie in einem heiligen Wechselgesang spricht er von der natürlichen Ordnung der Ehe und im nächsten Moment von der heiligen Ordnung der innersten Liebesbeziehung Gottes gegenüber der Kirche.
Die Liebe Gottes zur Kirche und die Liebe von Mann und Frau werden zum gegenseitigen Gleichnis und beleuchten mit ihrem je eigenen Geheimnis das Geheimnis des Gegenüber.

Immer wieder hören wir heute: "Wie Christus - so auch Mann oder Frau".
Was für Aussagen! 
Wie der Herr - so auch wir! 
Gott dürfen wir ähnlich werden im Mysterium seiner ewigen Liebe - Abbild und Gleichnis dürfen wir werden im Blick auf die Weisheit und Ordnung der göttlichen Zuwendung und Treue ...! 

Heilige Unterwerfung! Heilige Ehrfurcht und Demut! Heilige Liebe!
Kostbarer Weg aus der "Ich-Verkrümmung" unserer verdunkelten Weltprägungen hinein in die Freiheit der Hingabe!

Der Antwortpsalm preist selig, die Gottes Wege gehen. Er verheißt Fruchtbarkeit, Wohlergehen und Segen, wo der Mensch sich der heiligen Ordnung Gottes anvertraut und die Wege des Heils geht. Der Gewinn des Gehorsams und der Hingabe ist so viel größer, als alles, was wir in Selbstsucht für uns allein horten wollten.
© Michaela Voss / Postkarte www.agnus-dei-verlag.de

Das Heilige Evangelium ist heute sehr kurz und doch so reich. Das Gleichnis vom Senfkorn will die Macht und Kraft verdeutlichen, die im Kleinsten verborgen sein kann.

Wir ahnen oft kaum, was für gewaltige Auswirkungen unsere Entscheidungen und Taten haben. 
Ein kleines Körnlein wächst zu einem mächtigen Baum und wird zum Lebensraum für Viele, bringt Früchte und neues Leben hervor.
Das Reich Gottes prahlt nicht und muss sich nicht immer gleich mit beeindruckender Größe präsentieren, so wie wir das heute manchmal meinen. Es gibt eine Zeit der Saat, des Wachstums und der Ernte. Wir müssen nicht gestern schon besitzen, was uns erst morgen geschenkt sein will.
Die Kirche Gottes muss nicht um jeden Preis nach Attraktivität oder äußerlich anerkannter Größe streben. 
Klein und unscheinbar mögen die Gaben Gottes zunächst oft aussehen, wenn sie gepflanzt werden - doch was aus ihnen in der Kraft Gottes wächst, übertrifft später alles, was wir erwarten.
Das Reich Gottes ist kein künstlicher Palast mit großen, leuchtenden Werbeplakaten. Jesus vergleicht es mit einem winzigen Samenkorn - das erst zur rechten Zeit seine innere Keimkraft, Größe und Schönheit offenbart.

Ein kleines Samenkörnlein, eine unscheinbare Gabe - z.B. ein beharrliches Gebet, ein Gehorsamsschritt, ein Akt der Treue und der Wahrhaftigkeit ... all das mag uns kaum so vorkommen, als ob es die Welt verändern könnte, doch in Wahrheit schlummern in diesen "so kleinen" Gaben mächtige Kräfte, die heranwachsen und zum Segen werden.

In diesem Senfkorngleichnis, mit dem Jesus das Reich Gottes vergleicht, steckt noch ein wunderbarer Gedanke.
Die Herrschaft Gottes und sein Reich will ja in unserem Leben, in unserem Herzen errichtet sein. 
Jesus ermutigt uns heute, dass wir nicht ängstlich werden oder denken, dass wir in große Vorleistung gehen müssen. Wir brauchen angesichts unserer Schwäche und unseres "Klein-seins" nicht verzagen, auch wenn die Ansprüche und die Aufgaben übermächtig erscheinen, ... 

Der Herr selbst will das kleine Samenkörnlein der Gnade in unser Herz pflanzen.
Gott hat uns das "Körnlein" anvertraut und wir brauchen nur den Boden unseres Herzens öffnen, um es aufzunehmen. 
Die Gnade will in uns eingesenkt aufkeimen, wachsen und mächtig heranreifen. Je länger, desto weiter werden sich dann die Zweige dem Himmel entgegenstrecken. Unser Leben wird dann immer mehr jenem mächtigen Baum gleichen dürfen, in dem die "Vögel des Himmels" nisten und sich vermehren.

Diese Vögel des Himmels, wie schön sind sie als Vergleich für die heilige Gotteserkenntnis, die auf den Schwingen der Weisheit vom Hauch des Heiligen Geistes alle Höhen und alle Weite der Herrlichkeit Gottes durchstreifen können, die umherfliegend aus allen Richtungen in unserem Herzen einen Ort finden dürfen, um dort zu ruhen, sich dort zu mehren, dort zu wohnen und mit ihrem Gesang immerfort Gottes Herrlichkeit zu preisen.
Wir dürfen der Ort werden, an dem die Vögel der heiligen Gotteserkenntnis, der inneren Freiheit, ... mit ihrem "Gezwitscher" alles erfüllen und so wird in uns Leben sein, Vielfalt, Freude  und das Wachstum und die Vielfalt lässt dann kaum mehr erinnern, wie winzig klein der Anfang war.

Winzig kann das Samenkorn z.B. des Gehorsams und der Treue sein.
Klein und unscheinbar können unser Gebet und unser Opfermut sein.
Gering kann unser Samenkörnlein der Hingabe und Liebe aussehen, das wir von Gott in den Boden unseres Herzens einsenken lassen.
Doch groß und mächtig, erfüllt von Leben will sich die lebendige Gnade ausbreiten und wachsen, um zu werden, was wir noch gar nicht erahnen können.

Das Wunderbare ist dabei: es wächst und durchdringt alles beinahe mühelos und von selbst, wenn das Korn gesät und der Sauerteig hinzu gegeben ist!
Das Samenkörnlein will nur einen Boden finden und gepflanzt sein. 
Der Sauerteig will nur angerührt und in das Teiggefäß gefüllt und mit dem vorhandenen Mehl vermengt sein.
Wachstum, Durchsäuerung, Vermehrung ... das geschieht gleichsam von selbst und ist ein Geschenk.

Heute dürfen wir also voll Zuversicht und Freude dem Herrn unser Herz und Leben hinhalten und ihn um die Samenkörner seiner Gnade bitten. 
Sein sind Saat, Wachstum und Ernte! 
Der Boden unseres Lebens darf in Gottes Güte dann das Wunder des Lebens und der Fülle erfahren.

Heute dürfen wir unser Herz zum Gefäß werden lassen, das sich erfüllen lässt. 
Wir dürfen alles wie Mehl zur Verfügung stellen - der Sauerteig der Gnade will es durchdringen, wandeln und unser Leben zu einem "Brotteig" werden lassen, der nicht nur uns, sondern den Vielen dienen und sie nähren kann.


Gebet:
HERR!
Lehre uns die Freiheit der Unterwerfung,
die Schönheit des Opfers,
die Freude der Hingabe,
die Weite des Gehorsams!

HERR!
Lehre uns die Liebe,
die keine Furcht kennt, weil sie sich in DIR geborgen weiß,
die Liebe, die ihre Würde in der Ehrfurcht und in DIR findet,
die Liebe, die sich immer beschenkt weiß und darum freigiebig alles geben kann.

HERR!  
Erlaube uns, DIR ähnlich zu werden und heilige uns.
Schenke uns die kostbaren Samenkörner DEINER Gnade.
Mach unser Leben fruchtbar, 
damit die Gnade sich ausbreite, 
unser Leben immer mehr nach Dir sich ausstreckt und nach DIR strebt, 
wie der Baum seine Äste zum Himmel ausbreitet, 
so dass die Erkenntis und die Weisheit, 
die Gottesfurcht und Frömmigkeit, 
all die Gaben des Geistes 
wie die Vögel des Himmels bei uns wohnen,
sich mehren und uns erfüllen.
Das Lob verstummen nie in unserem Leben,
so wie der Gesang der Vögel die Luft erfüllt.
Sei verherrlicht und gepriesen, 
in all den Wundern DEINER Gnade,
die unser Leben erfüllen,
denn DU bist ewig allen Lobes würdig
und voll Dank rühmen wir DICH
heute schon und einst ewiglich.
Amen.

© 30.10.2012 Michaela Voss
Die Gedanken und betrachtenden Texte dieser Seiten unterliegen dem Urheberrecht und verstehen sich als persönliche und private Impulse zum Nachdenken (unbeschadet der unbeschränkten Anerkennung aller kirchlichen Lehräußerungen).



Das Jahr des Glaubens - im Licht der Heiligen Schrift - in der Liturgie der Kirche.

Wo das Wort Gottes wohnt, ist der Glaube beheimatet!
Herzliche Einladung auf unsere Partnerseiten: